Meistern Sie die Kunst der Video-Farbkorrektur
Von technischer Farbbalance bis zu kreativem Storytelling durch Color Grading – entwickeln Sie Fähigkeiten, die visuelle Geschichten zum Leben erwecken. Unser Programm verbindet professionelle Werkzeuge mit praktischer Anwendung.
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Warum Farbkorrektur mehr ist als nur Filter
Die meisten denken bei Color Grading an Instagram-Filter oder Preset-Sammlungen. Das ist aber nur die Oberfläche. Echte Farbkorrektur beginnt mit der Frage: Was soll diese Szene beim Betrachter auslösen?
Warme Töne für Nostalgie. Kühle Schatten für Spannung. Entsättigte Farben für Dokumentarfilm-Ästhetik. Jede Entscheidung trägt zur Geschichte bei. Und genau das unterscheidet technisches Wissen von echter Kompetenz – die Verbindung zwischen Werkzeug und Wirkung verstehen.
In unserer Ausbildung arbeiten Sie nicht nur mit Kurven und Farbrädern. Sie lernen, wie verschiedene Genres unterschiedliche Farbsprachen sprechen. Wie Hautton-Balance über natürlich oder künstlich entscheidet. Wie man Konsistenz über hunderte Einstellungen aufrechterhält, ohne dass es steril wirkt.
Kernbereiche der Ausbildung
Technische Grundlagen
Farbtheorie und digitale Workflows
Von Farbräumen wie Rec.709 und DCI-P3 bis zu Log-Formaten und HDR-Workflows. Verstehen Sie, wie Kameras Farbe aufzeichnen und wie Sie diese Informationen optimal nutzen.
Praktische Anwendung
Software und Werkzeuge
Arbeiten Sie mit Branchenstandards wie DaVinci Resolve, Baselight und FilmLight. Lernen Sie Node-basierte Workflows, Masken-Techniken und sekundäre Korrekturen.
Kreative Entwicklung
Look-Design und Storytelling
Entwickeln Sie visuelle Identitäten für verschiedene Projekte. Von naturalistischen Dokumentarfilm-Looks bis zu stilisierten Werbekampagnen – finden Sie Ihre kreative Stimme.
Workflow-Management
Pipeline und Zusammenarbeit
Verstehen Sie den Platz von Color Grading in der Post-Produktion. Kommunikation mit Regisseuren, Kameraleuten und VFX-Teams für konsistente Ergebnisse.
Wie Sie lernen werden
Jeder lernt anders. Manche brauchen die Theorie zuerst, andere bevorzugen direktes Experimentieren. Deshalb haben wir das Programm flexibel gestaltet.
Projektbasiertes Lernen
Sie arbeiten von Anfang an mit echtem Footage. Keine synthetischen Übungen – sondern Material aus verschiedenen Genres und Produktionskontexten. So verstehen Sie früh, wie unterschiedlich die Anforderungen sein können.
Feedback und Iteration
Regelmäßige Reviews Ihrer Arbeit helfen, den kritischen Blick zu entwickeln. Was funktioniert? Was lenkt ab? Wie kann man subtiler arbeiten? Diese Fragen werden zur zweiten Natur.
Technische Tiefe
Für die, die tiefer einsteigen wollen: Module zu mathematischen Grundlagen von Farbräumen, ACES-Workflow-Implementierung und Custom-LUT-Entwicklung. Optional, aber wertvoll für technisch orientierte Lernende.
Der Weg durch das Programm
Fundament und Werkzeuge
Farbwissenschaft, Software-Grundlagen und erste praktische Übungen. Sie lernen die Interface-Navigation und grundlegende Korrektur-Techniken kennen. Am Ende dieser Phase können Sie einfache Projekte technisch korrekt bearbeiten.
Fortgeschrittene Techniken
Komplexe Maskierungen, Tracking, und Qualifizierer für präzise sekundäre Korrekturen. Hier beginnt die kreative Kontrolle – Sie können gezielt Bildbereiche isolieren und bearbeiten, ohne das gesamte Bild zu beeinflussen.
Kreative Entwicklung
Look-Design für verschiedene Genres. Analyse von Referenzmaterial und Umsetzung eigener Visionen. Sie entwickeln einen persönlichen Workflow und verstehen, wie technische Entscheidungen kreative Ergebnisse beeinflussen.
Abschlussprojekt
Ein komplettes Projekt vom Rohschnitt bis zur finalen Auslieferung. Hier zeigt sich, ob Sie den gesamten Prozess beherrschen – von der Kommunikation mit dem Team bis zur technisch einwandfreien Ausgabe in verschiedenen Formaten.
Vielfalt in der Anwendung
Jedes Genre hat seine eigenen Konventionen und Erwartungen. Dokumentarfilm verzichtet oft auf starke Stilisierung. Musikvideos erlauben extremere Looks. Narrative Fiktion sucht die Balance zwischen Realismus und visueller Signatur. Sie lernen, kontextgerecht zu arbeiten.
Bereit, Farbe als Sprache zu nutzen?
Die nächsten Monate können Ihre Sichtweise auf visuelle Medien grundlegend verändern. Sie werden Filme anders schauen, Fotos anders betrachten – weil Sie verstehen, wie bewusst jede Farbentscheidung getroffen wurde.
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